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15.05.2018 - 16.05.2018 Maternushaus, Cologne, Germany
11th International Conference on Bio-based Materials (BMC)
The 11th International Conference on Bio-based Materials is aimed at providing international major players from the bio-based building blocks, polymers and industrial biotechnology industries with an opportunity to present and discuss their latest developments and strategies. The conference builds on successful previous conferences: 250 participants and 30 exhibitors are expected.

• Feedstocks for the Bio-based Economy
• Bio-based Building Blocks & Polymers
• Lignocellulose – Lignin & Cellulose
• Environmental Solutions
• Yeast as Platform Technology for Bio-based Chemicals
• Start-up Session
03.06.2018 - 08.06.2018 Hawkhills, Easingwold, UK YO61 3EG
BioBase4SME Innovation Biocamp
APPLY NOW for €7000 worth of fully funded, specialist training for you and your business. Join other new,innovative and ambitious companies for an intensive, week-long course that will give you the tools you need to help you commercialise your idea and grow your company.

Each session of the training programme will start with a lecture from an expert in a key aspect of business growth, followed by a group exercise mediated by an experienced facilitator. You will then apply the learning from the session to your own company and pitch to a panel of specialist investors at the end of the Biocamp.

Further information is availabe at www.nweurope.eu/BioBase4SME or in the pdf below.
15.06.2018 RWTH Aachen University, Germany
3rd BioSC Spotlight Phosphorus recovery and cycling for an independent and sustainable bioeconomy
The re-use of the essential plant nutrient Phosphor is of great importance due to its unequal and limited global distribution, the deposition of phosphate in soil and water and the entry of heavy metals into food chains by mineral P fertilization. At the 3rd BioSC Spotlight, guests from academia and industry as well as BioSC members will present their latest research and discuss current developments and challenges of phosphorus recovery and cycling.

Keynote: Dr. Rainer Schnee, Budenheim KG /Deutsche Phosphor-Plattform e.V., Board of Directors

Topics:
• Luxury uptake of phosphate by microalgae and cyanobacteria
• Phytases for phosphate recovery from plant residues
• Phosphate recycling in wastewater treatment
• Enzyme engineering & development
• Phosphate detection by Raman spectroscopy
11.09.2018 - 13.09.2018 Ruka, Finland
The Bioeconomy celebrates nature – First World Circular BioEconomy Forum
Bringing leading edge bioeconomy face to face with one of the World’s unique areas of natural beauty and biodiverse forests. The very first World BioEconomy Forum is held at Ruka. Forum gathers major think tanks, regulators and operators in the famous holiday resort in northeast Finland.


01.10.2018 - 02.10.2018 Hürth
Revolution in der Lebensmittel- und Biomasseproduktion High-Tech-Strategien zur nachhaltigen Versorgung
Neue Konferenz in Köln am 1. und 2. Oktober 2018 beleuchtet fortschrittliche Technologien zur Lebensmittel- und Biomasseproduktion der Zukunft

Weltweit hat die Landwirtschaft heute eher einen schlechten Ruf, oftmals gilt sie nicht als Problemlöser, sondern als Verursacher von Problemen. Entwicklungen wie Wüstenbildung, der Verlust fruchtbarer Böden sowie Überdüngung und Eutrophierung von Boden und Wasser gefährden die Artenvielfalt sowie die Lebensmittelversorgung von Milliarden Menschen. Der großflächige Einsatz von Pflanzenschutzmitteln hat weitreichende Auswirkungen auf die Umwelt, ist er doch verantwortlich für den Rückgang der Insektenpopulationen und gilt als ein Auslöser des Bienensterbens. Massentierhaltung führt zur Erkrankung von Tieren, deren Medikation auf den Menschen negative Auswirkungen hat. Zudem ist die Landwirtschaft einer der größten Erzeuger von Treibhausgasen.

So kann und darf es nicht weitergehen. Die gute Nachricht ist, dass Forschung und Industrie an Lösungen arbeiten – wir stehen kurz vor einer High-Tech-Revolution hinsichtlich der Lebensmittel-, Futtermittel- und Biomasseproduktion der Zukunft. Ziel dieser Anstrengungen ist ein signifikant niedrigerer Ressourcenverbrauch bei höherem Ertrag und somit eine deutliche Steigerung der Ressourceneffizienz. Parallel dazu müssen die negativen Auswirkungen auf die Ökosysteme vermindert werden – die Agrarwirtschaft muss neue Wege finden, um harmonisch mit der Natur koexistieren zu können. Ingenieure und Forscher aus aller Welt entwickeln momentan aus den verschiedensten Blickwinkeln heraus neue Anwendungen und revolutionäre Technologien, die dazu beitragen sollen, die Probleme der heutigen Land- und Forstwirtschaft sowie der marinen und Binnenaquakultur zu lösen.

Die neue Konferenz „Revolution in Food and Biomass Production“ präsentiert richtungsweisende Lösungsansätze aus einem breit gefächerten Themenspektrum:

Zum ersten Mal überhaupt verstehen wir jetzt detailliert, wie ein gesunder Boden funktioniert und welche Rolle Bakterien und Pilze bei der Nährstoffaufnahme von Pflanzen und Bäumen dabei spielen. Wir wissen nun, wie wir mittels Biostimulanzien gesunde und produktive Böden erhalten können, während stickstofffixierende Bakterien dabei helfen, in Zukunft eine Überdüngung mit Stickstoff zu vermeiden. Der Präzisionsackerbau (precision farming) kann zusammen mit künstlicher Intelligenz (KI), Robotern und Drohnen dazu beitragen, Pflanzen effizienter zu düngen und zu schützen bei gleichzeitig geringeren Auswirkungen auf die Umwelt. Die neuesten Gene-Editing-Technologien können pflanzliche Inhaltsstoffe in Bezug auf ihre Eigenschaften verbessern und Pflanzen in die Lage versetzen, dank eines optimierten Photosynthesesystems die Sonneneinstrahlung effizienter zu nutzen.
Die Marikultur (marine Aquakultur) ist ein zunehmend wichtiger Wirtschaftssektor. Dazu gehören u.a. die Kultivierung mariner Organismen als Futter- und Lebensmittel oder zur Herstellung anderer Erzeugnisse nicht nur auf offener See, sondern auch in Netzgehegen im Meer, Behältern, Teichen und salzwassergefüllten Fließkanälen. Die Forstwirtschaft wird mittels Bioraffinerien eine breite Palette an chemischen Stoffen und bio-basierten Produkten bereitstellen, einschließlich umweltverträglicher Textilfasern.

Durch Indoor-Anbau zu Hause in der Küche bzw. durch vertikale Landwirtschaft im industriellen Maßstab können gesunde Lebensmittel effizient und direkt vor Ort produziert werden. Insekten, Algen und Bakterien können dazu genutzt werden, neue Proteinquellen zu erschließen. Bestimmte Bakterien, die CO2 verstoffwechseln können, kommen in der Futterprotein-Produktion für die Aquakultur zum Einsatz. Auch Kleinbauern und Betriebe, die auf ökologische Landwirtschaft setzen, werden von vielen dieser neuen Entwicklungen beträchtlich profitieren. Sie können so unter Einhaltung ihrer ursprünglichen Ideale und Prinzipien effizienter wirtschaften.

Die Produktion von Lebensmitteln und Biomasse wird in Zukunft auch unter extremster Umweltbedingungen möglich werden: in trocken-heißen Regionen kann anhand von Solartechnologie, der Nutzbarmachung tiefliegender Wasservorkommen und Entsalzungsanlagen sowie hydroponischer Verfahren die Begrünung der Wüste (desert greening) realisiert werden. In der eisigen Kälte des Nordens kann die Produktivität mit von LED-Technik beleuchteten Gewächshäusern gesteigert werden. Spezielle Technologien werden sogar die Lebensmittelproduktion in Raumstationen, auf dem Mond oder auf dem Mars ermöglichen.

Am 1. und 2. Oktober 2018 werfen Experten aus etablierten Unternehmen, Start-Ups und Forschungseinrichtungen auf der Konferenz „Revolution in Food and Biomass Production“ in Köln gemeinsam einen Blick auf die Zukunft der Lebensmittel- und Biomasseproduktion. Welche High-Tech-Strategien zeichnen sich am Horizont zur nachhaltigen Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung mit gesunden Lebensmitteln ab? Und welche Möglichkeiten gibt es, die Industrie gleichzeitig mit nachhaltiger Biomasse zur Herstellung umweltfreundlicher Produkte zu versorgen?

Die englischsprachige Konferenz bietet Teilnehmern die einmalige Gelegenheit, Pioniere und Wegbereiter der Lebensmittel- und Biomasseproduktion der Zukunft zu treffen. Informationen zur Anmeldung von Vorträgen, zum Sponsoring und weitere wichtige Einzelheiten finden Sie auf www.refab.info. Verpassen Sie nicht den Beginn dieser Revolution, seien Sie von Anfang an dabei!

Revolution in Food and Biomass Production
1. und 2. Oktober 2018
Maritim Hotel, Köln
www.refab.info


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