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03.06.2013Review: CLIB Forum Shale gas
Schiefergas sorgt zurzeit für großes Aufsehen und weitreichendes Interesse. Auch wenn in diesem Zusammenhang die Sorge der Brauer um die Reinheit des Bieres momentan die deutschen Medien bestimmt, wollten wir uns mehr den Fragen widmen, was für Auswirkungen die Schiefergasförderung auf die Bioökonomie und die industrielle Biotechnologie hat und zukünftig haben kann. Wird durch die günstigen Gaspreise die Entwicklung von Technologien zur Herstellung biobasierter Chemikalien hinfällig? Und inwieweit ist die Förderung von Schiefergas ein Thema für Deutschland?

Um unter anderem diesen Fragen nachzugehen lud CLIB2021 am 23. Mai nach Düsseldorf zum „shale gas“ Forum ein. Dass das Thema von regem Interesse ist zeigte sich nicht nur an der großen Teilnehmerzahl von über 40 Vertretern aus Industrie, Forschung und Politik. Sondern auch an den sich anschließenden regen Diskussionen.

In ihren Vorträgen gaben Frau Dr. Rübbert von der Dechema, Frau Falk von ExxonMobil und Herr Höller von der Wuppertal Institut GmbH sehr interessante Einblicke in verschiedene Aspekte des Themas Schiefergas.
Für die Biotechnologie ist es wichtig, sich auf Produkte wie Aromaten und langkettige Kohlenwasserstoffe zu konzentrieren, die nicht einfach aus Schiefergas produziert werden können. Die Produktion von biotechnologisch hergestellten Additiven für das Fracking ist auch möglich, allerdings herrscht in diesem Bereich ein sehr hoher Preisdruck.

Frau Falk berichtete, dass Unternehmen wie Exxon Mobil sehr intensiv an der Reduktion der eingesetzten Chemikalien und dem Einsatz nicht giftiger Substanzen forschen. In Deutschland wird die Förderung von Shalegas von der Bevölkerung aus verschiedenen Gründen sehr kritisch gesehen. Wobei das dabei verwendete Fracking-Verfahren bereits seit mehr als 50 Jahren bei der Förderung von „herkömmlichem“ Erdgas angewendet wird.

Ein ausführliches Review finden Sie im Mitgliederbereich.

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